Ecuador - Land und Leute

Geografische Daten
Die an der Nordküste Südamerikas gelegene Republik Ecuador verdankt ihren Namen der rund 15km nördlich der Hauptstadt Quito verlaufenden Äquatorlinie. Ihr Territorium erstreckt sich von der pazifischen Küste 600km landeinwärts bis zu den Amazonasnebenflüssen Rio Napo und Rio Putumayo zwischen 75 ° und 81° westlicher Länge. Im Norden grenzt Ecuador an Kolumbien, im Süden und Osten wird es von Peru begrenzt. Die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln liegen mehr als 1000km vom Festland entfernt. Geographisch gliedert sich das ecuadorianische Festland in drei durch markante naturräumliche Unterschiede und Eigenarten voneinander abgesetzte Großregionen: das westliche Küstentiefland (Costa), das andine Hochland (Sierra) und das östliche Urwaldbecken (Oriente).

Demografische Daten
Im Jahr 2002 lebten ungefähr 12 Mio. Menschen in Ecuador. Unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen bilden die Mestizen mit 42% den stärksten Bevölkerungsanteil. Danach folgen Indios (36%), Weiße (12%), Mulatten und Zambos (6%) und Schwarze (4%). Ecuador ist ein sehr ressourcenreiches Land: Neben dem weitflächigen Anbau von Kakao und Kaffee nimmt Ecuador die Stellung des weltweit größten Bananexportlandes ein. Darüber hinaus verfügt das Land über Erdölvorkommen und gilt als größter Produzent von Panama-Hüten. Die Reichtümer des Landes sind jedoch sehr ungleich verteilt und befinden sich in den Händen einer kleinen, elitären Oberschicht, die es wie in anderen lateinamerikanischen Ländern geschickt versteht, sich auf Kosten der breiten Masse zu bereichern.
Quito
Rio Napo
Galapagos